Sehr geehrte Damen und Herren,
das neue Jahr ist nun angebrochen und wir blicken gespannt in die Zukunft. Die Welt befindet sich im wirtschaftlichen, politischen und sozialen Wandel. Dies brachte in den letzten Jahren unerwartete Entwicklungen für jeden Einzelnen von uns mit sich. Es ist nun Zeit, sich auf das Jahr 2010 einzustimmen.
Unser Team tut dies mit einem herzlichen Dankeschön für die angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und mit dem klaren Bekenntnis, Ihnen auch 2010 kompetente Leistungen zu garantieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Landesgeschäftsstelle
___________________________________________
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Landesgeschäftsstelle NRW des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft zieht in neue Büroräumlichkeiten.
Unsere neue Anschrift ab dem 01.12.2009 lautet:
Oststraße 41 – 43
40211 Düsseldorf
Die Ihnen bekannten Telefon- und Faxnummern sowie die E-Mail-Adressen verändern sich nicht.
In der Umzugszeit vom 27.11. – 06.12.2009 kann es ggf. zu Schwierigkeiten in der Kontaktaufnahme zu uns kommen. Wir bitten hier um Ihr Verständnis. Sollten Sie uns in dringenden Fällen nicht direkt erreichen können, können Sie sich gerne auch an die Ihnen bekannten Mobilfunkrufnummern wenden.
Ihr Team der Landesgeschäftsstelle
Pro & Contra: Steuerpolitik
Steuerpolitik
In den Medien steht vor allem der Bundeshaushalt im Vordergrund. Der Finanzminister des Bundes ist bekannter als der Kämmerer in den Städten und Gemeinden. Dennoch wirken sich viele Entscheidungen in den Kommunen ebenso direkt auf Bürger und Unternehmen aus. Der Gewerbesteuerpflicht auf der einen Seite stehen die kommunalen Leistungen auf der anderen Seite gegenüber. Wir fragten daher Roland Schäfer und Georg Lampen:
Brauchen Kommunen mehr Steuergelder?
===============================================================================
Pro: Roland Schäfer, Präsident des Städte- und Gemeindebund NRW, Bürgermeister der Stadt Bergkamen
Ja, weil das derzeitige Einnahmeniveau nicht ausreicht, die den Kommunen übertragenen Aufgaben ausreichend zu finanzieren.
Da eine wirtschaftliche Betätigung der Kommunen nur in einem eng begrenzten Rahmen toleriert wird, sind die Städte und Gemeinden zur Finanzierung ihrer für die Bürger und die Wirtschaft erbrachten Leistungen vor allem auf Steuereinnahmen und Gebühren angewiesen. Gut ausgestattete Schulen, bedarfsdeckende Kinderbetreuung, leistungsfähige Feuerwehren, in Stand gehaltene Straßen, Erschließung neuer Gewerbe- und Wohngebiete und ein attraktives Angebot an Sportstätten und Kultureinrichtungen sind nicht zum Nulltarif zu haben. Zudem entwickeln sich die Kosten der sozialen Sicherungssysteme unaufhaltsam nach oben. So wachsen alleine die Kosten für die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen jährlich um einen dreistelligen Millionenbetrag!
Wer will, dass die Kommunen auch in Zukunft erhebliche Aufträge an den örtlichen Mittelstand vergeben können ohne eine ständig wachsende Verschuldung zu Lasten zukünftiger Generationen in Kauf zu nehmen, der muss entweder sagen, welche sozialen Leistungen zukünftig entfallen sollen, oder er muss den Kommunen ausreichende Steuereinnahmen zubilligen.
===============================================================================
Contra: Georg Lampen, Vorsitzender des Bund der Steuerzahler NRW e.V.
Nein, die 396 Kommunen in NRW brauchen nicht mehr Steuern, sondern besser planbare Erträge. Die Zeit ist reif für eine kommunale Steuerreform. Entsprechende Vorschläge haben wir schon vor Jahren unterbreitet: Die konjunkturanfällige Gewerbesteuer – gerade jetzt sinkt ihr Aufkommen mancherorts um die Hälfte – ist abzuschaffen. Als Ersatz erhalten die Gemeinden eine größere Beteiligung an der Umsatzsteuer und zusätzlich Hebesatzrechte auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer. Diese Vorschläge haben die Städte verworfen, wohl auch, weil bis 2008 das Gewerbesteueraufkommen explodierte.
Heute sieht das anders aus. Aktuell wollen die Kommunen wohl mehr Geld, weil die neue Bundesregierung plant, die Gewerbesteuer zu streichen. Doch wer heute höhere Erträge für die Städte fordert, übersieht, dass trotz Finanzkrise viel Geld in die Rathäuser fließt. Die Städte sitzen zudem auf riesigen Aktienpaketen, verkaufen über ihre Stadtwerke Strom und Wasser und sind unternehmerisch tätig. Diese Beteiligungen sind zu überprüfen. Mögliche Verkaufserlöse gehören nach Vorbild der schuldenfreien Städte Düsseldorf, Langenfeld oder Dresden in den Schuldenabbau. Wer schuldenfrei ist, braucht nicht mehr Steuern.
===============================================================================
___________________________________________
Wettbewerb familie@unternehmen.NRW
Sie möchten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Ihre Mitarbeiter erleichtern?
Sie planen eine attraktive familienfreundliche Infrastruktur auf- bzw. auszubauen?
Sie suchen eine Möglichkeit Ihre Projekte umzusetzen und zu finanzieren?
Dann beteiligten Sie sich am Wettbewerb familie@unternehmen.NRW, der am 22. Juni zum zweiten Mal vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) ausgerufen wurde.
Das Land NRW prämiert mit dem Wettbewerb familie@unternehmen.NRW innovative Ideen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Eine unabhängige Jury prüft und bewertet die Projektvorhaben und schlägt dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MGFFI) förderungswürdige Projekte vor. Ziel des Wettbewerbes ist es, Best-Practices für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu identifizieren, zu fördern und diese einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, vor allem kleine und mittelständische Betriebe, sowie an Hochschulen, Kommunen und Verbände mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.
Interessiert? Weiterführende Informationen, sowie sämtliche wettbewerbsrelevanten Unterlagen erhalten Sie unter
___________________________________________
___________________________________________
Gewinner aus Hattingen und Düsseldorf bieten der Krise Paroli
BVMW-Unternehmerpreise während des
'Tag der Wirtschaft' in Bochum verliehen
Bochum, 19.05.2009 - Unternehmerisches Geschick ist notwendig, um ein Unternehmen sicher durch die Krise zu steuern. Stellvertretend für die über 750.000 Selbständigen in Nordrhein-Westfalen zeichnet der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) NRW jedes Jahr mittelständische Unternehmer mit dem Unternehmerpreis aus. Die diesjährigen Gewinner bieten der Wirtschafts- und Finanzkrise Paroli:
- Georg W. Broich, geschäftsführender Gesellschafter der Broich Premium Catering GmbH aus Düsseldorf
- Jan M. Mach, Geschäftsführer der Schotte Automotive GmbH & Co. KG aus Hattingen
Georg W. Broich wird für seine unternehmerische Leistung geehrt, dass er das vom Urgroßvater gegründete Unternehmen in die Spitzengruppe der deutschen Caterer geführt hat. Die aktuelle Marktsituation versteht Broich als Herausforderung. Mit dem neuen Cateringkonzept 'Traiteur Carl 18.91' betont der Düsseldorfer Premium Caterer traditionelle Werte und schließt so an die über 100-jährige Geschichte des von Carl Broich gegründeten Unternehmens an.
Jan M. Mach von Schotte Automotive wird für den schnellen Aufbau seines internationalen mehr...
Neueste Meldungen
Mittelstand braucht starkes Kartellamt gegen Energieoligopol
Berlin – Als „ordnungspolitisch richtiges Signal“ hat der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, die von...
Ohoven: Schwarz-Gelb muss steuerpolitisch Kurs halten
Berlin – „Die steuerpolitische Geisterdebatte der Regierungskoalition verunsichert Unternehmen und Verbraucher. Der Mittelstand erwartet, dass...
2010: Das Jahr der Initiative
Themenkomplex Schule und Ausbildung wird den Landtagswahlkampf bestimmen.
Positiveres Gründungsklima in NRW
Aber die tatsächliche Gründungsentwicklung lahmt
Ohoven: Wachstumsbeschleunigungsgesetz nur erster Schritt
Umfrage: Jeder dritte Mittelständler muss Nachfolge in nächsten fünf Jahren regeln

Herbert Schulte
Oststraße 41–43
40211 Düsseldorf
Tel: 0211 - 385 461 - 50
Fax: 0211 - 385 461 - 51
E-Mail: herbert.schulte@bvmw.de
Veranstaltungskalender
Die nächsten Termine:
- Donnerstag, 18.02.10 - 11:00CeBIT Preview · Bonn
- Mittwoch, 24.02.10 Jahresempfang 2010 · Berlin
- Mittwoch, 10.03.10 - 15:00Forum Führung [Osnabrück] · Osnabrück








![[Vorheriger Monat]](typo3conf/ext/cal/template/img/left_day.gif)
![[Nächster Monat]](typo3conf/ext/cal/template/img/right_day.gif)

